Nachfolgeorganisation zur Regionalkonferenz wird diskutiert

Stadel, 21.6.2026. Am Samstagvormittag, 20. Juni, fand in der Stadthalle Bülach die achtundzwanzigste Vollversammlung der 3. Etappe des Sachplanverfahrens geologische Tiefenlager der Regionalkonferenz Nördlich Lägern statt. Es nahmen 79 Mitglieder teil. Hauptthema waren die regionale Entwicklung von Nördlich Lägern sowie eine mögliche Nachfolgeorganisation nach Abschluss des Sachplanverfahrens Ende 2027.

Eine der Hauptaufgabe der Regionalkonferenz besteht darin, Ideen für die regionale Entwicklung zu entwickeln. Wie es mit den bis jetzt entwickelten Projektideen weitergehen kann, wird zurzeit in Zusammenhang mit einer möglichen Nachfolgeorganisation der Regionalkonferenz diskutiert.

Als Diskussionsgrundlage für die Vollversammlung diente dazu der Vortrag von Sven Volkers, Geschäftsführer der Stiftung Zukunftsfonds Asse. Die Schachtanlage Asse ist ein Versuchsendlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle im Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen. Volkers zeigte detailliert, wie regionale Entwicklung wirksam aufgebaut werden kann und welche konkreten Projekte gefördert werden.

Gemäss Sachplan endet die Regionalkonferenz Ende 2027 mit der Stellungnahme zum Rahmenbewilligungsgesuch der Nagra. Doch viele Aufgaben bleiben bestehen, wie zum Beispiel das Monitoring, die Fragen zur Erinnerungskultur, die sicherheitstechnische Überwachung und die regionale Entwicklung.

Wie diese Aufgaben mit der Mitwirkung der Region nach dem Sachplanverfahren weitergeführt werden, wird zurzeit evaluiert. Es fanden dazu drei Workshops statt, bei dem die 43 Gemeinden der Region eingeladen wurden. Das erste Fazit dazu:

Es besteht Einigkeit, dass es weiterhin eine Zusammenarbeit auf lokaler Ebene braucht, jedoch in einem einfachen und schlanken Gremium. Es sind aber einige offene Fragen zu klären wie die Finanzierung und der rechtliche Rahmen.